Maschinen-lesbar reicht nicht mehr — der nächste Schritt für GeoIT-Standards
In einer KI-getriebenen Welt verschiebt sich eine Grundannahme der Standardisierung: Nicht mehr nur Menschen, sondern zunehmend Maschinen sind die Konsumenten von Geodaten, Diensten und Spezifikationen.
Für die Arbeit des Open Geospatial Consortium bedeutet dieser Wandel vom „Client Mensch" zum „Client Maschine" einen Umbau hin zu maschinen-interpretierbaren Standards — und stellt zugleich neue Anforderungen an Geodateninfrastrukturen, ihre Semantik und ihre Metadaten.
Der Vortrag zeigt, welche Chancen sich daraus eröffnen und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit die Brücke zwischen GeoIT und KI verlässlich trägt.

Kurzvita
Dr. Ingo Simonis ist Chief Technology Officer beim Open Geospatial Consortium (OGC) und verantwortet dort die Technologie- und Innovationsstrategie sowie das Forschungs- und Entwicklungsprogramm. Seine Arbeit konzentriert sich auf die nächste Generation des Austauschs und der Verarbeitung raumbezogener Daten — insbesondere auf die Frage, wie Standards und Infrastrukturen in einer KI-getriebenen Welt zusammenwirken müssen.