„Impact Mapping“ – mit Drohnendaten und KI den Überblick bei Naturkatastrophen gewinnen
Nach Naturkatastrophen ist schnelles Handeln gefragt: VdS bietet zukünftig als Dienstleistung eine durchgängige Prozesskette, die eine zeitnahe und fundierte Lagebewertung ermöglicht. Innerhalb kürzester Zeit werden betroffene Gebiete von bis zu 20 km² mittels hochauflösender Drohnenbefliegung erfasst.
Die Auswertung erfolgt anschließend vollautomatisiert durch KI-gestützte Objekterkennung, die Gebäudeschäden – beispielsweise nach Hagelereignissen – präzise identifiziert und klassifiziert. Bereits 1 bis 3 Tage nach dem Ereignis steht damit ein umfassendes, belastbares Bild des Schadensausmaßes zur Verfügung.
Für Versicherungen schafft dies eine entscheidende Grundlage zur effizienten Steuerung der Schadenregulierung. Gleichzeitig eröffnet der Ansatz übertragbare Potenziale für weitere Branchen – von der öffentlichen Verwaltung bis hin zu Infrastrukturbetreibern.

Kurzvita
Bettina Falkenhagen ist seit ca. 25 Jahren in der Versicherungswirtschaft im Bereich Naturgefahren tätig. Sie organisiert die fachlichen Weiterentwicklungen der Software ZÜRS, dem System zur Einschätzung der Elementargefahren für die deutsche Versicherungswirtschaft. Weiterhin ist sie als Bauingenieurin im Bereich der Schadenprävention/Risikoanalyse für Elementargefahren an Gebäuden und Industrieanlagen tätig. Als Abteilungsleiterin Geoexpertise verantwortet sie bei VdS Schadenverhütung GmbH den Bereich der Naturgefahren, in dem auch das Angebot GeoVeris als Plattform zur Bereitstellung von Ereignis- und Risikodaten im Naturgefahrenbereich verfügbar ist.