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FME Server beim GeoService des Hochsauerlandkreises

HSK

Die Aufgabe

Der Hochsauerlandkreis setzt bereits seit 2004 auf Spatial ETL Technologie. Um Rasterdaten automatisiert aufbereiten und bereitstellen zu können, wurde zunächst FME Desktop in die betriebliche IT-Infrastruktur integriert. Mithilfe eines standardisierten FME-Prozesses ist der Fachbereich GeoService seitdem in der Lage, räumliche Rasterdaten schnell und effizient zu verarbeiten. Als verwaltungsinterne Dienstleistung werden alle Daten anschließend über die FME automatisiert bereitgestellt. Fachabteilungen der Kreisverwaltung und kreisangehöriger Kommunen, z.B. Katasteramt oder Bauleitplanung können so auf eine stets aktuelle, zentrale Geodatenbasis beim Kreis zugreifen.

 

Von der FME-Desktop-Lösung überzeugt, entschloss sich der Hochsauerlandkreis, die Rasterdatenverarbeitung weiter zu automatisieren. Mit dem Ziel, noch größere Datenmengen performant und webbasiert zu verarbeiten, sollte ergänzend FME Server- Technologie in die IT-Landschaft integriert werden. Neben einer Entlastung der Mitarbeiter musste auch eine technische Basis für die Integration von Geodaten in moderne Web- und E-Government Lösungen geschaffen werden.

FME Server beim GeoService des Hochsauerlandkreises

Wir müssen Geodaten und Prozesse nutzerfreundlich in der Fläche bereitstellen. Das ist uns über eine webbasierte ansprechende Nutzeroberfläche mit dem FME Server sehr gut gelungen. Dadurch konnten wir unsere Mitarbeiter entlasten und unseren Nutzern die benötigten Daten schnell und ohne Bearbeitungszeiten als Dienst zur Verfügung stellen.

Christof Kruse - Leiter des Sachgebietes GeoService Hochsauerlandkreis

Der Kunde

Der Hochsauerlandkreis (HSK) ist mit fast 2.000 Quadratkilometern der flächengrößte Kreis in NRW. Er liegt inmitten der Tourismusregion Sauerland und ist Heimat von rund 266.000 Menschen. Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Meschede ist zuständig für zehn Städte und zwei Gemeinden.

 

Zu den zentralen Diensten der Kreisverwaltung zählt das Sachgebiet GeoService. Es ist zuständig für die GIS-Anwendungen des HSK, sowie für die Aufbereitung, Bereitstellung und Einbindung von Geodaten in EGovernment-Prozesse. Als Dienstleister stellt es über seinen Geoserver webbasierte Anwendungen zur Darstellung von Geodaten des HSK bereit. Solarpotentialatlas, interaktive touristische Karten oder Katasterinformationen können über diesen Service kostenlos abgerufen werden.

 

Zur Be- und Verarbeitung seiner Geodaten setzt der Fachbereich GeoService bereits seit 2004 auf Esri- und FME-Technologie.

 

www.hochsauerlandkreis.de

Die Lösung

Als Basistechnologie ist 2010 FME Server in die behördliche Systemarchitektur integriert worden. Mit der Inbetriebnahme verlagerte bzw. erweiterte der Hochsauerlandkreis die Anwendungen der FME Werkzeuge ins Web. Routineaufgaben wie z. B. Rasterdatenabgabe / -export werden damit nicht mehr lokal bearbeitet, sondern können von allen Mitarbeitern über den Browser durchgeführt werden. Individuell angepasste Weboberflächen der Fachanwendungen ermöglichen den Angestellten eine Nutzung ohne FME Kenntnisse.

 

Fachabteilungen des Kreises, die mit unterschiedlichsten räumlichen Daten arbeiten, können direkt an das System angeschlossen werden. Eingepflegte Daten werden über den FME Server automatisiert in ihrer Qualität überprüft und bei Bedarf in das Zielformat transformiert. So ist kreisweit gewährleistet, dass stets mit einer qualitätsgesicherten, synchronisierten Datenbasis gearbeitet wird.

 

Den Kommunen bietet der Kreis mit dem FME Server die technologische Basis für zahlreiche (Web-) Anwendungen und Workflows, etwa zur Bearbeitung der Winterdienstgebühren. Gleichzeitig wird mit dem FME Server die Grundlage zur Entwicklung moderner EGovernment Applikationen mit Raumbezug geschaffen.

Verwendete Technologie

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FME Desktop

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FME Server

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ArcGIS Server

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ArcSDE Oracle

Der Nutzen

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Standardisierte, automatisierte und flexible Prozesse: Verarbeitung großer Datenmengen

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Schneller, komfortabler Zugriff auf heterogene Geodaten

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Erhöhte Nutzerakzeptanz durch bedarfsorientiertes Interface-Design

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Breiter Nutzerkreis durch rein webbasierten Zugriff

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Integrierte Rollen- und Rechteverwaltung

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Entlastung des Personals von Routineaufgaben

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Zentrale, qualitätsgesicherte Datenbasis

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Schaffung von Synergien durch Beteiligung kreisangehöriger Kommunen

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Workflows zur optimalen Integration von Geodaten in moderne Web- und E-Government-Anwendungen

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Technologische Basis für geplante, auch externe (Service-) Portale und Anwendungen

Kontakt

Benjamin Quest, con terra

Benjamin Quest

+49 251 59689 300