Geo Open Data-Know how für das Europäische Datenportal

European Data Portal
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Geo Open Data-Know how für das Europäische Datenportal

16.03.2018

con terra entwickelt weitere Komponenten für das Europäische Datenportal.

Die Europäische Kommission hat an ein internationales Konsortium[1] rund um die Capgemini Tochter Capgemini Consulting einen Dreijahresvertrag zur Weiterentwicklung und wissenschaftlichen Begleitung des Europäischen Datenportals (EDP) im Wert von mehreren Millionen Euro vergeben. Die con terra GmbH ist hoch erfreut darüber, als Experte für Geo Open Data dieses wirtschaftlich, wissenschaftlich und gesellschaftspolitisch bedeutsame Zukunftsprojekt weiter mitgestalten zu können. Bereits für die Ende 2015 veröffentlichte erste Version des EDP konnte con terra entscheidende Geo-Komponenten beisteuern und ist seitdem kontinuierlich an der Weiterentwicklung beteiligt. Als Experte für Erdbeobachtungs- (EO) und Geodateninfrastrukturen (GDI) übernimmt con terra in dem aktuellen Folgeprojekt unter anderem die Aufgabe Informationen aus den im Aufbau befindlichen Copernicus Data and Information Access Diensten (DIAS) zu bewerten und gegebenenfalls einzubinden. Mit der Bereitstellung der Copernicus Daten als Open Data sind diese Daten ebenso Bestandteil des EDP wie die Daten aus Geodateninfrastrukturen oder weiteren Open Data Quellen. Damit unterstützt con terra den Ansatz des Europäischen Datenportals als zentralen Einstiegspunkt für Daten in Europa.

Das Europäische Datenportal ist ein Kernbestandteil der Dateninfrastruktur des öffentlichen Sektors, die von der Europäischen Kommission und den Mitgliedstaaten eingerichtet wurde, um das Auffinden, den Zugang und das Nutzen öffentlicher Daten auf allen Ebenen zu erleichtern und weiter voran zu treiben. Es bezieht sich auf die von öffentlichen Stellen gesammelten, produzierten oder bezahlten Informationen, die von jedermann frei verwendet, verändert und weitergegeben werden können. Open Data erhöht die Transparenz bzgl. des Regierungshandelns und bringt greifbare finanzielle Vorteile für Bürger, Unternehmen und die Zivilgesellschaft (vgl. Capgemini-Studien zur Einführung des EDP).

Das EDP Projekt basiert auf drei Säulen

  • Es schafft den zentralen Zugang zu den aktuell mehr als 800.000 Datensätze aus 34 Ländern.
  • Es unterstützt die Mitgliedstaaten beim Thema Open Data.
  • Es bringt den Nachweis über den sozioökonomischen Nutzen der Wiederverwendung öffentlicher Datenbestände.

[1] Zum Capgemini Consulting Konsortium gehören: Sogeti, Intrasoft International, Fraunhofer FOKUS, con terra, 52North, die University of Southampton, time.lex und das Lisbon Council.


Weiterführende Informationen: