Von Schweinswalen und Seevögeln

Eiderente
Zurück zur Übersicht

Von Schweinswalen und Seevögeln

10.01.2018

Online-Karten informieren über Verbreitung geschützter Arten an deutschen Küsten

Im Auftrag des Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat die con terra GmbH Dienste und Anwendungen entwickelt, die detailliert Auskunft über das Vorkommen von Schweinswalen und 22 Seevogelarten an Nord- und Ostsee Auskunft geben. Die Datengrundlage liefern insgesamt circa 800.000 Beobachtungspunkte für Schweinswale, die aktuell rund 29.000 Sichtungen enthalten. Für die Seevögel wurden mehr als 1,4 Mio. Beobachtungspunkte mit über 61.000 Sichtungen ausgewertet. Die ab 2001 gesammelten Daten wurden dabei so aufbereitet, dass sie sowohl von naturschutzinteressierten Laien, als auch von den Experten des BfN, u.a. für die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben im Rahmen internationaler Abkommen zum Monitoring geschützter maritimer Arten und Lebensräume zu nutzen sind.

Schweinswale in Nord- und Ostsee

Technologische Basis
Für die Anwendungen kommt map.apps, das Toolkit  für die effiziente Erstellung von Geo-Apps und Lösungen der con terra GmbH zum Einsatz, technologische Basis für das Datenmanagement und die Dienste ist ArcGIS von Esri. Die Aufbereitung und Harmonisierung der Ausgangsdaten erfolgt mittels der Geodatendrehscheibe FME. Über die in einem Datenkatalog registrierten Daten und Dienste werden alle Informationen zu den Monitoring-Ergebnissen zukünftig auch über die Marine Dateninfrastruktur Deutschland (MDI-DE) nutzbar.



BfN Logo

Pressemitteilung des BfN:

Bonn/Vilm: Wo in deutschen Meeren kommen Schweinswale vor? Wo waren in den vergangenen Jahren in der Nord- und Ostsee die meisten Seevögel zu beobachten? Darüber geben seit heute Online-Karten umfassend und öffentlich Aufschluss. Sie basieren auf Langzeitdatenreihen, die im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz (BfN) von zwei Forschungsinstituten erhoben wurden. Die Karten zeigen, wo Meeressäugetiere und 22 verschiedene Seevogel-Arten in den Jahren 2001 bis 2015 bzw. 2016 gesichtet wurden. Die zugrundeliegenden Daten können zudem als standardisierte Geodienste in Geoinformationssystemen genutzt und mit anderen Daten kombiniert werden.

Lesen die komplette Pressemitteilung des BfN unter:
https://www.bfn.de/presse/pressemitteilung.html?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=6232&cHash=9949af7b0dc1e15d8a74fdcfe625c979



Link zu den BfN-Karten in der Rubrik Daten und Karten:
https://www.bfn.de/infothek/karten.html