Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

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Die Aufgabe

Die Verfügbarkeit digitaler Daten spielt für die intelligente Mobilität eine immer größere Rolle. Mit der Informations- und Kommunikations-Infrastruktur mCLOUD (www.mcloud.de) stellt das BMVI eine Datenplattform bereit, über die App-Entwickler, Forscher oder Verkehrsplaner offene Daten ohne weitere Kosten oder Nutzungseinschränkungen beziehen können.
Die mCLOUD wird kontinuierlich weiterentwickelt. Ziel hierbei ist die Schaffung größtmöglicher Akzeptanz durch eine Fokussierung auf die tatsächlichen Benutzeranforderungen – insbesondere die der Open Data Community. Durch diesen benutzerzentrierten Entwicklungs- und Fortschreibungsprozess soll die Nachnutzung der offenen Daten des BMVI gefördert, die Außenwirkung erhöht und das wirtschaftliche und innovative Potential von offenen Daten nutzbar gemacht werden.

Der Kunde

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (kurz BMVI) ist eine Oberste Bundesbehörde der Bundesrepublik Deutschland. Das Ministerium nimmt mit seinen nachgeordneten Behörden die Ressortaufgaben auf den Gebieten wahr, die die Mobilität von Personen, Gütern und Daten betreffen.

Die Zuständigkeit erstreckt sich auf die Verkehrsinfrastruktur des Bundes sowie auf die flächendeckende Verfügbarkeit moderner Breitbandnetze. Zu den Aufgaben des BMVI zählt unter anderem die Modernisierung der Mobilität auf Basis intelligenter Verkehrssysteme.

www.bmvi.de

Die Lösung

Um die Anforderungen der Benutzer möglichst vollständig und korrekt zu erfassen setzt das BMVI auf das Leistungsangebot User-Centered Design (UCD) der con terra GmbH. Durch das faktenbasierte wissenschaftliche Vorgehen werden vage Begriffe wie „User Experience“ oder „Usability“ verständlich, konkret und objektiv.

In interaktiven UCD-Workshops wurden mit den Teilnehmern mehr als 30 typische mCLOUD-Nutzer entworfen und für einige davon deren spezifischen Ziele, Aufgaben, Probleme und Wünsche skizziert. Mit diesen sogenannten Personas vor Augen konnten konkrete User Stories abgeleitet werden, aus denen sich klare Anforderungen an die praktische Arbeit mit der mCLOUD ergeben.

Die Lösung basiert auf

  • ISO-Norm 9241-210, die das User-Centered Design als inkrementell-iterativen Prozess mit vier Schritten definiert
  • Interaktiven UCD-Workshops mit Interessensvertretern aus Unternehmen, Verwaltung und Zivilgesellschaft
  • Personas und User Stories als motivierendes Werkzeug

Der Nutzen

Die Ergebnisse des UCD-Workshops fließen als wichtige Entscheidungshilfen in die nutzerzentrierte und nachhaltige Weiterentwicklung der mCLOUD ein. Durch die Einbeziehung der relevanten Akteure wird maximale Transparenz und Akzeptanz geschaffen, ganz im Sinne des 1. Nationalen Aktionsplans im Rahmen der Open Government Partnership.

Zusammenfassung

  • Die mCLOUD ist die Informations- und Kommunikations-Infrastruktur des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.
  • Die mCLOUD soll nachhaltig und benutzerorientiert weiterentwickelt und ausgebaut werden.
  • Das Bundesministerium setzt dazu auf das User-Centered Design von con terra.
  • Echte Anwender können sich in interaktiven Workshops aktiv an der Weiterentwicklung beteiligen.
  • Personas und User Stories sind etablierte Werkzeuge und liefern leicht verständliche Ergebnisse zur Nutzung in weiteren Schritten.
  • Diese Methode schafft Transparenz und Akzeptanz bei den tatsächlichen Anwendern.

Durch das User-Centered Design von con terra gewannen wir in spannenden Workshops ein genaues Verständnis über die tatsächlichen Anwender der mCLOUD. Die Erwartungen der Teilnehmer wurden dabei meist übertroffen und die Ergebnisse überzeugen: Personas und User Stories veranschaulichen konkrete Anforderungen und Erwartungen. Trotz der intensiven Arbeit waren die Workshops kurzweilig.

Dr. Roland Goetzke, Referat DG 25