ForstGIS NRW - Die Plattform für On- und Offline-Apps

wald und holz

Die Aufgabe

Wald und Holz NRW war auf der Suche nach einer Lösung die es erlaubt, eigenständig aufgabenfokussierte Apps zu erstellen. Die Apps sollen die Nutzer im Forst auch bei nicht vorhandener Datenverbindung in ihrer Arbeit bestmöglich unterstützen. Eine weitere Grundanforderung bestand darin, eine fortschrittliche und zukunftssichere Technologiebasis zu nutzen, die sich naht-los in die bestehende IT-Infrastruktur des Landesbetriebs integriert und Teil der ForstGIS NRW-Lösung wird.

Der Kunde

Der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen gliedert sich in 14 Regionalforstämter, das Nationalparkforstamt Eifel sowie das Lehr- und Versuchsforstamt Arnsberger Wald. Eine landesweit flächendeckende Präsenz gewährleisten die Försterinnen und Förster in den Forstbetriebsbezirken.

Der vorrangige Auftrag von Wald und Holz NRW ist die nachhaltige Siche-rung und Entwicklung der Waldfunktionen, die Bewirtschaftung des Staatswaldes sowie die Wahrnehmung forstlicher Dienstleistungen - zum Beispiel die Betreuung der Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer bei der Bewirtschaftung des Waldes. Hinzu kommen die Forstaufsicht, die Durchführung forst- und holzwirtschaftlicher Programme - etwa zur Förderung der stofflichen und energetischen Holznutzung - sowie die Aufklärung der Öffentlichkeit über die vielfältige und elementare Bedeutung des Waldes für die Menschen.

www.wald-und-holz.nrw.de

Die Lösung

Die neue Web GIS Plattform wurde auf Basis der map.apps Technologie von con terra realisiert. Neben Standardfunktionalitäten wie Geodatenvisualisierung, Kartendruck und Editierung bieten die hierauf erstellten Apps insbesondere auch die Möglichkeit, offline zu arbeiten. Die Verteilung der für die fachspezifischen Aufgaben benötigten benutzerspezifischen Daten (und Apps), erfolgt mittels der verfügbaren Deployment-Architektur des Landesbetriebs.

Abhängig von Datentyp und App erfolgt die Synchronisation der erfassten und geänderten Daten nahtlos in die zentralen Datentöpfe des Landesbetriebs. Dies geschieht über Dienste der ArcGIS for Server Infrastruktur und wird von Sicherheits- und Zugangskontrollmechanismen unterstützt. Die Daten stehen damit zeitnah und zentral allen Anwendern zur Verfügung.

ForstGIS NRW 

Eingesetzte Technologie

  • map.apps
  • map.apps Offline
  • map.apps SDI
  • security.manager
  • ArcGIS for Server

Der Nutzen

Die Web GIS Plattform ForstGIS NRW von  Wald und Holz NRW hat bereits in kurzer Zeit die effiziente Umsetzung verschiedener Fachapps ermöglicht, die entweder vom Landesbetrieb selbständig umgesetzt, oder im Zuge eines gemeinsamen Entwicklungsprojektes mit con terra realisiert wurden.

Umgesetzt wurden unter anderen folgenden Apps:

  • ForstGIS offline (Basisapp für den Revierleiter im Wald)
  • Wildlife App (Durchführung des Verbissmonitorings)
  • Biotopbaum App (Kartierung von Totholz)
  • ForstGIS online (zusätzliche Funktionen, die bei Verbindung zum Intranet zur Verfügung stehen)
Dank der Möglichkeit zur Erstellung von aufgabenfokussierten Apps, ist Wald und Holz NRW nun in der Lage, seinen Mitarbei-tern Werkzeuge bereit zu stellen, die neben einer deutlichen Arbeitserleichterung auch zu einer erhöhten Datenqualität und einer effizienteren Aufgabenerfüllung führen.

Zusammenfassung

Die von Wald und Holz NRW gesteckten Ziele, konnten mit der auf map.apps basierenden Lösung mehr als erreicht werden. Die geschaffenen On- und Offline-Funktionalitäten unterstützen nachhaltig die unterschiedlichsten Fachanforderungen des Landesbetriebs und bieten ein Höchstmaß an Flexibilität, Zukunftssicherheit und Nutzerfreundlichkeit.

Kundenmeinung

"map.apps hat uns in die Lage versetzt, innerhalb kurzer Zeit fachlich fokussierte Apps für die Nutzer bereitzustellen. Durch die Möglichkeit, eigenes Know-how in die Apps einfließen zu lassen, entstehen auf den Bedarf ausgerichtete, höchst effiziente Werkzeuge für den Einsatz im Forst. Insbesondere die intuitiv zu bedienende Oberfläche und der problemlose Datenaustausch kommen bei den Nutzern sehr gut an."



Dr. Stefan Franz

IT, Zentrale Dienste

Landesbetrieb Wald und Holz NRW